21.09.2014: “BONJOUR LA RUSSIE”

Aktuelle Mitteilung:

Andrei Ionita, der Cellist des Konzertes am 21.9.2014 (s.u.), hat in der vergangenen Woche beim Internationalen ARD-Wettbewerb den 2. Preis gewonnen! Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!  Wir sind glücklich und fühlen uns geehrt, dass Ionitas erster Auftritt nach dem Preisträgerkonzert am 18.9. in München bei uns in Hamburg sein wird! 

 

in Kooperation mit dem 5. Russischen Kammermusikfest Hamburg

Andrei Ionita (Violoncello) – Mara Mednik (Klavier)

Programm:

 

Gabriel Fauré (1845-1924)

„Elégie“ pour violoncelle et piano en ut mineur op. 24

Sergei Rachmaninow (1873-1943)

Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 19

Alexander Glasunow (1865-1936)

„Mélodie“ für Violoncello und Klavier op. 20 Nr. 1  „Chant du ménestrel“ für Violoncello und Klavier op. 71

„Sérenade espagnol“ für Violoncello und Klavier op. 20 Nr. 2

Nikolai Glasunow (1844-1908)

Serenade für Violoncello und Klavier op. 37

Dmitrij Schostakowitsch (1906-1975)

Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll op. 40

Alexander Tcherepnin (1899-1977)   

„Songs and Dances“ for cello and piano op. 84

(Georgian Song – Tatar Dance – Russian Song – Kazakh Dance)

 

 Andrei Ionita ist ein junger und mehrfach preisgekrönter Cellist (Schüler von Jens Peter Maintz an der UdK Berlin) und Pianist aus Rumänien. Die Presse bescheinigt ihm „eine große Interpretationskunst“. Gerade erst gewann der 20-jährige Cellist den ersten Preis beim Internationalen Khachaturyan-Wettbewerb in Jerewan. Die als Klavier-Begleiterin geschätzte St. Petersburger Pianistin Mara Mednik (mit Wahlheimat Hamburg), langjährige Professorin an der Hamburger Hochschule für Musik, darf man als musikalische Partnerin wohl zu Recht zur internationalen Kammermusik-Elite zählen. Viele Jahre arbeitete sie auch gemeinsam mit Boris Pergamenschikov an der Berliner Hanns-Eisler-Hochschule. „Parfümfreier Charme und gebändigte Melancholie“ kennzeichnen das Spiel dieses Duos ebenso, wie es einmal Camille Saint-Saens über die Musik seines Schülers Gabriel Fauré gesagt hat, dessen Musik unter anderem an diesem Abend erklingen wird.

Andrei Ionita wurde 1994 in Bukarest geboren und begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspiel, 3 Jahre später erhielt er den ersten Cellounterricht. An der Music School No. 1 “Iosif Sava” in Bukarest studierte er Cello bei Ani-Marie Paladi und nahm auch Unterricht bei Prof. Marin Cazacu an der Musikuniversität Bukarest. Meisterkurse belegte er bei Prof. Jens Peter Maintz an der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein sowie bei Steven Isserlis und Bruno Cocset.

Der junge Musiker gewann zahlreiche Cello- und Klavierwettbewerbe: 1. Preise als Cellist errang er 2003 beim Wettbewerb „In Memoriam…“ in Bukarest, ebenfalls 2003 bei der nationalen Olympiade, 2007 beim Int. Wettbewerb „Valetot Rampal“ in Paris, beim Int. J.J. Dotzauer Wettbewerb in Dresden 2009 sowie beim Int. David Popper Wettbewerb in Varpalota 2009, Ungarn. 2008 erhielt er den Hauptpreis beim Int. Wettbewerb „Die goldene Leier“ in Suceava sowie den 2. Preis beim Int. Wettbewerb „Antonio Janigro“ in Kroatien. Auch als Pianist erwies sich Andrei Ionita als erfolgreich, so gewann er 2006 den Wettbewerb „In Memoriam…“ und 2007 den nationalen Klaviertechnikwettbewerb, jeweils in Bukarest.

Konzerteinladungen führten den jungen Solisten zu Orchestern wie dem World Philharmonic Orchestra, Bucharest Symphonic Pops, Ermil Nichifor Orchester sowie den Philharmonischen Orchestern von Iasi, Arad, Ploiesti und Pitesti. Rezitale und Orchesterkonzerte führten ihn zur Fête de la Musique, ans Petit Palais und in den Dôme des Invalides in Paris, in die Cité des Sciences von Tunis, nach Arezzo, ans Rumänische Athenäum in Bukarest, an die Museen „George Enescu“ von Bukarest und Sinaia, an den Șuțu Palast in Bukarest u.v.m. Andrei Ionita absolvierte eine Vielzahl an Radio- und Fernsehauftritten u.a. auf Mezzo, TVR1, TVR Cultural, Radio Romania Muzical oder Radio Romania Cultural. Als Mitglied des Sternin Trios pflegt Andrei Ionita auch das kammermusikalische Repertoire.

Mara Mednik wurde in Leningrad geboren und hat ihre musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium bei Professor Golubowskava erhalten. Sie beendete ihre Aspirantur (Promotion) mit Auszeichnung bei Prof. Berta Marants, einer Schülerin von Heinrich Neuhaus. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von 3 Jahren. Mit vierzehn trat sie als Solistin in Orchesterkonzerten auf, gewann infolge mehrere Preise, entschied sich aber für die Kammermusik. Sie gewann sieben erste Preise für die beste Klavierbegleitung bei Violinwettbewerben in Russland und Italien. Ausgedehnte Konzertreisen mit Künstlern der Leningrader Philharmonie und der Moskauer Musikhochschule führten sie durch die Länder der ehemaligen Sowjetunion und die meisten europäischen Staaten.

Am Leningrader Konservatorium erhielt sie eine Professur für Korrepetition und Kammermusik. Seit 1993 arbeitet Mara Mednik in Deutschland, wo sie sich in kurzer Zeit den Ruf einer geschätzten Begleiterin erwarb. Ihre Partner waren u.a. Mark Lubotzky, Winfried Russmann, Wolfgang Mehlhorn, Arkadi Marasch, Fanz Helmerson, Michaela Martin, Tatjana Masurenko, Gustav Rivinius, Dmitri Makhtin und Alina Pogostkin. Mit einigen von ihnen hat sie in der Zwischenzeit auch CD-Aufnahmen produziert. Mara Mednik ist Professorin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in der Klasse von Prof. Boris Pergamenschikow. Sie begleitete u.a. Meisterkurse der Professoren Yfrah Neaman, Zakhar Bron, Galina Wischnewskaya, Abram Stern, Boris Pergamenschikow und Gary Hofmann. Konzertreisen führten sie u.a. nach Griechenland, Südafrika, Portugal, Rumänien, in die Niederlande, nach Russland, Spanien und Tschechien. Mara Mednik ist Jurorin bei mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben. Seit 1995 begleitet sie den Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben.

Allgemeine Informationen 5. Russisches Kammermusikfest Hamburg 2014

Veranstalter:Musikförderung e.V.

Projektleitung: Mathias Meyer, Vorstandsvorsitzender

Künstlerische Leitung: Elisaveta Blumina

 

Hauptförderer: Hans-Kauffmann-Stiftung

Förderer: Oskar und Vera Ritter-Stiftung

M.P. Belaieff

peermusic classical

Kulturpartner:

NDR Kultur

Deutschlandradio Kultur

Veranstaltungsorte:

Laeiszhalle Hamburg, Kleiner Saal: Eingang Gorch-Fock-Wall 21

KulturKirche Altona: Bei der Johanniskirche 22

Palais Esplanade: Esplanade 15

Kartenpreise:

20,- € / ermäßigt 10,- € (Schüler / Studenten / Azubis / Absolvierende eines freiwilligen Jahres / Behinderte / Sozialleistungsempfänger / NDR Kultur Karte)

Abonnement: 70,- € / ermäßigt 35,- € für alle 7 Konzerte

Kartenvorverkauf: Tel. 040.390 84 81 oder www.russisches-kammermusikfest.de

Konzertkasse Gerdes, Elbphilharmonie Kulturcafé, Konzertkasse Laeiszhalle, NDR Ticketshop

 Karten sind auch an der Abendkasse erhältlich.