04.03.2014: Suslin ∙ Schubert ∙ Silvestrov

e i n e   S p u r e n s u c h e

Nurit Stark, Violine
Cédric Pescia,  Klavier

Gehen Sie mit dem Duo Stark & Pescia auf eine spannende klangliche Spurensuche! Entdecken Sie Mozart bei Suslin und Schubert bei Silvestrov – und noch vielerlei Bezüge mehr im Wechselspiel zwischen Klassik und Moderne, Violine und Klavier, Duo und Solo, Largo und Presto, laut und leise, Struktur und Ausdruck …

Konzertflyer zum Download

Programm

Viktor Suslin (1942 – 2012)

„1756“ (2005) für Violine solo

Franz Schubert (1797 – 1828)

Fantasie in C-Dur, D. 934 (op. posth. 159)

Valentin Silvestrov (*1937)

„Postscriptum“ (1991)
Sonate für Violine und Klavier

div. Werke für Klavier solo

Die in Israel geborene Geigerin Nurit Stark studierte an der Juilliard School of Music New York, an der Hochschule für Musik in Köln (beim Alban Berg Quartett) und an der Universität der Künste in Berlin. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe: George Enescu, Leopold Mozart, Ibolyka Gyarfas und Trio di Trieste. Sowohl als Solistin als auch als Konzertmeisterin konzertierte Nurit Stark in aller Welt mit renommierten Orchestern wie dem Münchner Rundfunk Orchester unter Dmitry Sitkovetsky, dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, dem Orchestre de Chambre de Lausanne oder dem Mahler Chamber Orchestra. Als Kammermusikerin trat sie bei zahlreichen Festivals auf (u.a. Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern, Lockenhaus, Mozart Festival, Rheingau Festival, Davos Festival, Donaueschinger MusikTage). Ihre Liebe zur zeitgenössischen Musik führte zu Uraufführungen und zur Zusammenarbeit mit Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Viktor Suslin und Georg Nussbaumer. 2010 gründete Nurit Stark zusammen mit Cédric Pescia und dem Cellisten Valentin Erben das Klaviertrio Stark. Sie spielt eine Violine des Geigenbauers Petrus Guarnerius di Mantua aus dem Jahr 1710. Ihre vielgelobte Debut-CD mit ihrem Duopartner Cédric Pescia (Werke von Busoni und Enescu) erschien beim Label Claves. Eine CD mit Werken von Viktor Suslin und Sofia Gubaidulina ist in Vorbereitung.

Cédric Pescia, schweizer und französischer Abstammung, studierte in Lausanne, Genf, Berlin und Italien. Zusätzliche Impulse erhielt er von Pierre-Laurent Aimard, Henri Barda, Daniel Baremboim, Dietrich Fischer-Dieskau, Irwin Gage, Ivan Klánsky, Christian Zacharias, Ilan Gronich und dem Alban Berg Quartett.
2002 gewann er den renommierten „Gina Bachauer International Artists Piano Competition“ in Salt Lake City (USA). Pescia konzertierte in zahlreichen Ländern Europas, Südamerikas, Nordafrikas, in China und in den USA. Er trat solistisch in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin, in der Laeiszhalle Hamburg, im Wiener Konzerthaus, in der Carnegie Hall New York, am Mozarteum Salzburg, in der Tonhalle Zürich und in der Londoner Wigmore Hall auf. Außerdem war er bei zahlreichen internationalen Festivals zu hören (Prager Frühling, Lucerne Festival, Menuhin Festival Gstaad, Sommets musicaux de Gstaad, Davos Festival, Schleswig Holstein Musik Festival u.v.m.) Seine Liebe zur Kammermusik bring ihn zudem regelmäßig mit renommierten Partnern zusammen.
Pescia ist Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter der Lausanner Kammermusikreihe Ensemble enScène. Er gibt Meisterkurse in den USA und in Europa. 2012 wurde er Professor für Klavier an der Musikhochschule Genf. Seine Aufnahmen mit Bachs Goldberg-Variationen, Werken von Schumann und Couperin, Debussy und Messiaen (alle bei Claves) fanden großes Lob in der Fachpresse. Seine neue CD „John Cage: Sonatas and Interludes for prepared piano ist 2012 erschienen (Aeon).